Curly Horse Association e. V. - CHA

Die nächsten Termine:

  • 15.05.-16.05.2004:
    Treffen der CHA in Vledderveen
     
  • 04.06.-06.06.2004:
    Equitana Open Air 2004, Rennbahn Neuss
     

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Pferdeallergie
Allergien sind hierzulande ein weit verbreitetes Problem. Der Körper reagiert auf bestimmte, an sich harmlose Stoffe überempfindlich. Die körpereigene Abwehr wird massiv in Gang gesetzt, wenn zum Beispiel Baum- oder Gräserpollen durch die Luft schwirren.

Menschen mit einer Pferdeallergie zeigen diese Abwehrreaktionen beim Kontakt mit Pferden – genauer, mit den Eiweißen in deren Hautzellen. Erfahrungsgemäß treten diese Rektionen beim Kontakt mit Curlys gar nicht oder deutlich schwächer auf. Zu erklären ist das durch die Unterschiede in den Hautzellen. Eine Untersuchung im Klinikum Aachen unter Leitung von Professor Dr. Jugert ergab, dass sich die Hautzellen der Curly Horses in ihrem Proteinmuster von denen anderer getesteter Rassen unterscheiden.
Glückliche Pferdeallergikerin mit Curly-Fohlen.
Photo: D. Söhnchen
Es besteht also Grund zur Hoffnung. Dennoch: Allergien sind individuell verschieden. Das bewiesen die zahllosen praktischen Tests, die bisher durchgeführt wurden. Manche reagieren beim ersten Kontakt relativ stark auf Curlys, später lässt die Überempfindlichkeit nach. Andere reagieren schon beim ersten Versuch gar nicht oder kaum. Vereinzelt gibt es Allergiker, die auch auf Curly Horses reagieren, doch in vielen Fällen handelt es sich dann um Mischallergien, und die eigentlichen „Übeltäter“ können Staubmilben oder Gräserpollen gewesen sein. Diese sind in jeglicher Form bei der Pferdehaltung praktisch unvermeidbar.

Tatsache ist, dass schon etliche Pferde-Allergiker heute glückliche Reiter und Besitzer eines oder mehrerer American Curly Horses sind.